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Die Goba AG, bis 2013 Mineralquelle Gontenbad AG[1] liegt beim Weiler Gontenbad in der politischen Gemeinde Gonten oberhalb oder westlich von Appenzell. Sie bezeichnet sich selbst als Goba, Mineralquelle und Manufaktur.

Badebetrieb Bearbeiten

Seit mindestens 1576 wird in Gonten mineralhaltiges, aus einem Hochmoor stammendes Quellwasser zum Baden und Trinken genutzt.[2] Als der Bäderbetrieb im 18. und 19. Jahrhundert seinen Höhepunkt erreichte, wurden entsprechende Bäderanlagen für die Gäste eingerichtet. Die Homepage der Gemeinde Gonten erwähnt den Jakobsbrunnen (benannt nach dem Hl. Jakob) am Nordhang des Kronbergs, unterhalb der Kapelle St. Jakob (1'450 m), nach dem auch der Ortsteil Jakobsbad seinen Namen hat. Bis zum Ersten WeltkriegW herrschte dort ein lebhafter Badebetrieb.[3]

Getränkefirma Bearbeiten

1930 wurde von Josef Schmidiger erstmals Limonade, die mit Gontener Mineralwasser produziert worden war, in Flaschen abgefüllt.[4] Daraus entwickelte sich ein kleines Unternehmen, das den regionalen Handel und die Gastronomie mit Mineralwasser und Limonaden belieferte. 1956 trat Josef Manser-Schmidiger ins Unternehmen ein und 1968 wurde die Aktiengesellschaft Mineralquelle Gontenbad AG mit Sitz in Gonten, im Kanton Appenzell Innerrhoden gegründet und im Handelsregister eingetragen. 1996 wurden neue Quellfassungen erstellt und 1999 übernahm Gabriela Manser als Quereinsteigerin die Führung des elterlichen Betriebes. Der Umsatz stieg unter ihrer Führung innert 6 Jahren von 2,2 auf 10 Millionen Schweizer Franken, die Mitarbeiterzahl von 9 auf 24. Seit 2007 sind es rund 30 Mitarbeiter. Im Jahre 2005 wurde Gabriela Manser als Veuve Clicquot Business Woman of the YearW ausgezeichnet.

Ursprünglich als GOBA (Gontenbad) vermarktet, wird das Mineralwasser heute als Appenzeller Mineralwasser verkauft. Es werden auch die Limonaden Citro, Grapefruit und Orange hergestellt; Bergamotte und Himbo sind wieder aus dem Sortiment verschwunden. Weit über die Region hinaus bekannt sind die Blütenquell-Spezialitäten, allen voran Flauder. Weitere Produkte dieser Reihe hiessen Himml (Himmel) und Wonder (Wunder). Im Jahre 2010 wurden zwei neue Flauder-Produkte (Flauder Holunderbeeren und Flauder Quitten-Rhabarber) sowie das Goba Cola (mit ca. 55 % geringerem physiologischem BrennwertW als vergleichbare Produkte dank Süssstoff aus der SteviaWpflanze) lanciert.[5] Seit 2012 gehört mit dem Flauder "iisfee" auch ein Bio-Eistee zum Sortiment der Goba.[6]

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Internet-Auszug aus dem Handelsregister des Kantons Appenzell Innerrhoden abgerufen am 26. November 2013
  2. Bad Gonten, Mineralquelle abgerufen am 9. Dezember 2013
  3. Kirchgemeinde Gonten, Portrait abgerufen am 8. Januar 2016
  4. Goba: An einer kleinen, ergiebigen Quelle handelszeitung.ch - Artikel vom 21. Januar 2004
  5. Goba Cola abgerufen am 9. Dezember 2013
  6. Die «iisfee» kommt genau zur rechten Zeit Druckerei Appenzeller Volksfreund, Artikel vom 31. Mai 2012
Dieser Artikel basiert bzw. Teile davon basieren auf „Mineralquelle Gontenbad“ in der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 17:12, 8. Jan. 2016‎ (Permanentlink) und steht unter der Lizenz cc-by-sa 3.0 unportedW. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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