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Meilen
Meilen-blazon
Staat: Schweiz
Kanton: Zürich (ZH)
Bezirk: Meilenw
BFS-Nr.: 0156i1f3f4
Postleitzahl: 8706
Koordinaten: 691013 / 236214Earth47.270558.641388420Koordinaten: 47° 16′ 14″ N, 8° 38′ 29″ O; CH1903: 691013 / 236214
HöheW: 420 m ü. M.
FlächeW: 11.93 km²W
Einwohner: i13'239 (31. Dezember 2014)[1]
EinwohnerdichteW: 1110 Einw. pro km²
Gemeindepräsident: Christoph Hiller (FDPW)
Website: www.meilen.ch
Meilen Kirche Fähre

Kirche Meilen, Fähre

Karte
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Über dieses Bild
w

Meilen ist eine politische GemeindeW in der Schweiz und Hauptort des gleichnamigen Bezirks im Kanton Zürich.

Geographie Bearbeiten

Meilen Brücke 1

Hängebrücke über das Beugenbachtobel zwischen Meilen und Obermeilen

Die Gemeinde liegt am mittleren rechten Zürichseeufer zwischen Rapperswil-Jona und Zürich. Meilen umfasst die Ortsteile Feldmeilen, Obermeilen und Dorfmeilen am Seeufer sowie Bergmeilen hangaufwärts. Die Fläche beträgt 1193 ha, davon 47 % Landwirtschaft, 24 % Wald, 27 % Siedlungen. Die Nachbargemeinden von Meilen sind Herrliberg, Üetikon am See und Egg. Von Egg ist Meilen durch den Pfannenstiel getrennt. Auf der anderen Seeseite liegen Horgen und Wädenswil.

Meilen und Obermeilen sind durch das Beugenbachtobel getrennt. Seit Juni 2012 überquert eine 60 Meter lange und knapp 1.5 Meter breite Hängebrücke das Tobel. Konstruiert wurde sie vom Churer Ingenieur Hans Pfaffen. Die mit 390'000 Franken vergleichsweise günstige Brücke ist die erste ihrer Art im Kanton Zürich.[2]

Geschichte Bearbeiten

Meilen-Rorenhaab ist ein prähistorischerW SiedlungsplatzW am Zürichsee auf dem Gebiet der Gemeinde Meilen. Der Ortsname ist erstmals um 880 als Meilana in einem Güterverzeichnis des Zürcher Grossmünsters erwähnt. Die Burg Friedberg ist als Ruine erhalten geblieben. Zwischen 1990 und 2000 wurden bei Ausgrabungen um die Ruine diverse Artefakte wie Schuhspitzen oder andere Alltagsgegenstände gefunden. Die meisten Funde stammen aus dem Sodbrunnen, der vermutlich nach Aufgabe der Burg als Müllhalde benutzt wurde. Zu sehen sind die Gegenstände sowie die Rekonstruktionen und Bilder aus damaliger Zeit im Ortsmuseum von Meilen.

Wappen Bearbeiten

BlasonierungW

In Gold über grünem DreibergW eine zweitürmige, gezinnte schwarze Burg, durchbrochen von Tor und Fenstern, überhöht von zwei roten Sternen.

Im Lauf der Geschichte variierte die Anzahl Sterne im Wappen und manchmal fehlte der Dreiberg oder die Burg «stand» direkt darauf. Es geht auf die Ritterfamilie von Friedberg zurück, die im MittelalterW auf der Burg Friedberg oberhalb von Meilen lebte.

Bevölkerung Bearbeiten

Am 31. Dezember 2014 wohnten in Meilen 13'124 Menschen.[3]

Konfessionszugehörigkeit: 41,6 %evangelisch-reformiertW, 26,1 % römisch-katholischW, 32,3 % andere oder keine konfessionelle Zugehörigkeit (Stand: 2010).

Politik Bearbeiten

Bei den Nationalratswahlen 2015 betrugen die Wähleranteile in Meilen: SVP 32.4 %, FDP 28.4 %, SP 15.5 %, glp 7.5 %, Grüne 4.8 %, CVP 3.9 %, BDP 2.5 %, EVP 1.7 %.[4]

Partnerschaften bestehen mit:

Sehenswürdigkeiten Bearbeiten

In Meilen gibt es drei Kirchen:

  • Die evangelisch-reformierte Kirche befindet sich am Seeufer und geht auf einen Vorgängerbau aus den Jahren 878 bis 965 zurück[5].
  • Die römisch-katholische Kirche St. Martin liegt nördlich vom Bahnhof. Da auf dem benachbarten Gelände ein kirchlicher Bau der reformierten Gemeinde geplant gewesen war, besitzt die Kirche einen freistehenden Glockenturm, der für beide Kirchen gedacht gewesen wäre.
  • Die evangelische Freikirche Chrischona befindet sich an der Pfannenstielstrasse 1.

Verkehr Bearbeiten

Durch Meilen führt die rechtsufrige Zürichseebahn. Der örtliche Bahnhof wird von der S-Bahn Zürich mit zwei Linien bedient:

Ein weiterer Bahnhof in der Gemeinde ist Herrliberg-Feldmeilen. Meilen ist an das gut ausgebaute LinienbusWnetz der Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland angeschlossen. Es gibt Kursverbindungen mit Schiffen der Zürichsee-Schiffahrtsgesellschaft und der Zürichsee-Fähre Horgen–Meilen.

Bilder Bearbeiten

Persönlichkeiten Bearbeiten

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Literatur Bearbeiten

  • Hermann Fietz: Die Kunstdenkmäler des Kantons Zürich, Band II: Die Bezirke Bülach, Dielsdorf, Hinwil, Horgen und Meilen. (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Band 15). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1943. DNB 365803049.

Weblinks Bearbeiten

Commons-logo.svg Commons: Meilen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. NZZ vom 19. Juni 2012
  3. Bevölkerungsstatistik per 31. Dezember 2014, abgerufen am 13. Mai 2016.
  4. http://www.statistik.zh.ch/internet/justiz_inneres/statistik/de/wahlen_abstimmungen/wahlen_2015/NRW_2015/resultate.html, Vergleich zur letzten Wahl, zuletzt abgerufen am 7. Dezember 2015
  5. Christian Renfer: Die Kirche Meilen ZH und ihre Umgebung. (Schweizerische Kunstführer, Nr. 378). Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1985
Dieser Artikel basiert bzw. Teile davon basieren auf „Meilen“ in der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 16:21, 27. Jun. 2016‎ (Permanentlink) und steht unter der Lizenz cc-by-sa 3.0 unportedW. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.




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