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Die Max Felchlin AG bzw. nur Felchlin AG ist Herstellerin von SchokoladeW, Backmassen und Confiserie-Füllungen. Ihr Firmensitz befindet sich in der Bahnhofstrasse 63 in Schwyz.

Geert Vercrusse –Vercruysse Patisserie-Chocolaterie in Belgien – mit einer Lieferung von Felchlin 05-2012

Geert Vercrusse – Vercruysse Patisserie-Chocolaterie, 8500 Kortrijk, Belgien – mit einer Lieferung von Felchlin, 2012

Antonio's - Felchlin Maracaibo Chocolate Terrine with Double Cream and Roasted Pistachio

Felchlin Maracaibo Chocolate Terrine mit Sahne und und gerösteten Pistazien, Kreation des Restaurants Antonio's Garden, Tagaytay CityW, PhilippinenW

UnternehmenBearbeiten

Die Max Felchlin AG stellt HalbfabrikateW her und beliefert das Gewerbe wie KonditoreienW, BäckereienW und Confiserien. Dazu gehören namhafte Produzenten, Gastronomie-Betriebe sowie Top-Confiserien in der Schweiz und im Ausland. Die Firma gilt als Nischenproduzentin im Bereich von Edelschokolade und fertigt diese komplett in ihrer Manufaktur in Schwyz an. 2016 arbeiten rund 140 Mitarbeitende für das Schwyzer Unternehmen. Über Distributionspartner liefert die Max Felchlin AG in über 40 Länder weltweit.[1]

GeschichteBearbeiten

1908 begann der gelernte Kaufmann Max Felchlin in Schwyz mit HonigW zu handeln. Er legte damit den Grundstein seiner Firma. Die erste Manufaktur entstand in den 1920er-Jahren und das Sortiment wurde auf selbst hergestellte Schokolade erweitert. Während des Zweiten Weltkrieges produzierte Felchlin das PuddingpulverW Sowieso, welches nationale Bekanntheit erlangte.

Max Felchlin übergab die Führung der Firma im Jahre 1962 an seinen Sohn und starb 1970 im Alter von 87 Jahren. In den 1970er-Jahren baute Max Felchlin junior in Ibach (SZ) eine neue Produktions-Anlage, die Einzelfirma wurde in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.

Felchlin jr. regelte 1990 seine Nachfolge mit dem Ziel, die Unabhängigkeit der Firma langfristig zu wahren. Neuer CEOW wurde Christian Aschwanden. Unter seiner Führung baute die Max Felchlin AG zur Jahrtausendwende in Ibach eine neue Schokoladen-Manufaktur und produziert weiterhin von der Cacaobohne bis hin zur Edelschokolade alles in Schwyz.[2]

BesonderesBearbeiten

Die Max Felchlin AG führte 1999 als erste Schweizer Schokoladenherstellerin für eine Auswahl ihrer CouverturenW (hochwertige Schokolade, die weiter verarbeitet wird) den Begriff «Grand CruW» ein.[3] Dies bedeutet, dass für diese Couverturen nur Edelcacao aus definierter Herkunft verwendet wird. Dafür reist der Chefeinkäufer von Felchlin regelmässig in die Ursprungsregionen und kauft dort den Cacao direkt ein.[4] Damit übernimmt die Max Felchlin AG in der Schokoladenindustrie eine Vorreiter-Rolle in Sachen NachhaltigkeitW. In den Medien wurde diese Besonderheit schon mehrfach dokumentiert.[5][6][7]

Die Edelschokolade Grand Cru Maracaibo Clasificado 65% wurde 2004 von der Organisation Accademia Maestri Pasticceri ItalianiW zur «world’s best chocolate» gewählt.[8]

Die Max Felchlin AG gilt mit ihrem Weiterbildungsangebot im eigenen Kompetenzzentrum Condirama und mit ihren Innovationen und Promotionskonzepten als Trendsetterin der Branche.[9]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweisBearbeiten

  1. Firmenportrait | Felchlin Switzerland. In: www.felchlin.com. Abgerufen am 3. August 2016.
  2. Geschichte | Felchlin Switzerland. In: www.felchlin.com. Abgerufen am 3. August 2016.
  3. Kakao Grand Cru | Schweizer Qualität | November 2005 | NZZ Folio. In: folio.nzz.ch. Abgerufen am 3. August 2016.
  4. Swisscontact, 8005 Zürich: Felchlin und Swisscontact fördern nachhaltigen Edelkakao aus Kolumbien. Abgerufen am 3. August 2016.
  5. «Einstein» vom 19.12.2013. Schweizer Radio und Fernsehen SRF, abgerufen am 3. August 2016 (de-ch).
  6. SRF mySchool: Zartbitter. Abgerufen am 3. August 2016.
  7. Medien | Felchlin Switzerland. In: www.felchlin.com. Abgerufen am 3. August 2016.
  8. Ralph Kradolfer, audio studio kradolfer, 8914 Aeugst, Switzerland, ask!ask.li: delikatessenschweiz - der foodaktuell-Delikatessenführer im Internet. In: www.delikatessenschweiz.ch. Abgerufen am 3. August 2016.
  9.  Paul Imhof: Nach allen Regeln der Kunst Von der Cacaobohne zur Edelschokolade. Werd Weber Verlag Ag, 2008.
Dieser Artikel basiert bzw. Teile davon basieren auf „Max Felchlin AG“ in der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 09:40, 6. Aug. 2016‎ (Permanentlink) und steht unter der Lizenz cc-by-sa 3.0 unportedW. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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