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RSA-Lenkwaffe in Startlafette

Die Lenkwaffe RSA war eine leitstrahlgesteuerteW FlugabwehrraketeW.

GeschichteBearbeiten

Die Lenkwaffe RSA und ihre StartlafetteW wurden von 1946 bis 1958 von den Schweizer Herstellern Oerlikon-Bührle und Contraves entwickelt. Kurz nach Ende des Zweiten WeltkriegsW begann die Eigenentwicklung von Fliegerabwehrlenkwaffen in Zürich. Die durch einen Leitstrahl gelenkte Rakete verwendete SalpetersäureW und KerosinW als Treibstoff, StickstoffW diente als Treibgas. Die kardanisch schwenkbare Brennkammer erlaubte Schubvektorsteuerung bei hoher ÜberschallgeschwindigkeitW.

Der Werfer wurde für Versuchsschiessen in Walenstadt, S-chanf, dem Oberalppass, in den Vereinigten StaatenW und Frankreich eingesetzt. Die Vereinigten Staaten kauften einige dieser Lenkwaffen, um daraus Erfahrungen für die eigene Luftabwehrlenkwaffenentwicklung zu gewinnen. Oerlikon-Bührle schuf mit dieser Lenkwaffe die Basis für die Entwicklung des Lenkwaffensystems RSC/D.

Eine Lenkwaffe RSA auf ihrer Startlafette und das auf einer Lafette der 34 mm Flab Kan aufgebaute Zielfolgeradar und Leitsrahlsender sind im Flieger-Flab-Museum Dübendorf ausgestellt.

TechnikBearbeiten

  • Lenkwaffe
  • Länge = 6 m
  • Durchmesser = 40 cm
  • Spannweite = 140 cm
  • Startgewicht = 400 kg
  • Geschwindigkeit = Mach 1,8
  • Aufbau :Aluminiumzelle mit 4 Deltaflügeln enthaltend Lenkempfänger, Treibstofftanks, Kriegskopf (oder Telemetrie & Fallschirmzeile), Stickstoff-Druckbehälter, Brennkammer und Steuerservo.
  • Werfer
  • Fahrgestell der 34 mm Flab Kanone 38
  • Länge = 6,5 m
  • Breite = 2,0 m
  • Höhe Fahrbereit = 1,5 m
  • Gewicht ohne Lenkwaffe = ca. 4 t

Zielfolgeradar und LeitstrahlsenderBearbeiten

Das auf einer Lafette der 34mm Flab Kanone 38 aufgebaute Zielfolge- und Beleuchtungsradar verfügt über ein dreiachsiges Richtsystem für die Zielfolgeantenne und den Leitstrahlsender, es kann daher Ziele "über Kopf" präzise verfolgen. Die Lenkwaffe steuert sich ins Zentrum des Leitstrahles. Es wurde von der Contraves AG und der BBC hergestellt. Zielfolgesystem mit Conical Scan Radar und Parabolantenne. Leitstrahlsender mit rotierendem Primärstrahler ohne Reflektor. Elektronischer Antrieb der drei Richtgerät Achsen.

  • Breite= 2m
  • Höhe fahrbereit= 3,5m
  • Höhe Schussbereit= 4m
  • Gewicht = 4t

Bilder Bearbeiten

Literatur Bearbeiten

  • Hugo Schneider: Bewaffnung und Ausrüstung der Schweizer Armee seit 1817: Fliegerabwehr leichte und mittlere Fliegerabwehr Fliegerabwehr-Lenkwaffen, Band 12 von Bewaffnung und Ausrüstung der Schweizer Armee seit 1817, Autor Verlag Stocker-Schmidt, 1982
Dieser Artikel basiert bzw. Teile davon basieren auf „Lenkwaffe_RSA“ in der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 10:14, 15. Nov. 2014‎ (Permanentlink) und steht unter der Lizenz cc-by-sa 3.0 unportedW. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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