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Der Kaskadenkondensator (kurz: Kasko) ist ein Projektraum in Basel für zeitgenössische KunstW. Er ist ein Ort der Vermittlung und des experimentellen, forschenden und prozesshaften Kunstschaffens mit Schwerpunkt auf PerformanceW und anderen performativen Ausdrucksformen. Als «Raum für Performance» ist der Kaskadenkondensator bis heute schweizweit einzigartig und weit über die Region hinaus bekannt.

Als komplementärer KunstortW spielt der Kaskadenkondensator im Kontext der Basler Kunstinstitutionen eine eigenständige Rolle. Er funktioniert als flexible Struktur, in der KünstlerInnen und TheoretikerInnen gemeinsam an der Schnittstelle von Kunst und Vermittlung arbeiten und den Dialog zwischen Kunstschaffenden und Kunstinteressierten anregen. Ein zentrales Anliegen ist es, jungen KünstlerInnen und KunstvermittlerInnen Freiräume zu gewähren und sie dadurch zu fördern. Weiter sucht und pflegt der Kaskadenkondensator die Vernetzung und Kooperation mit städtischen und regionalen Initiativen und Institutionen, mit anderen unabhängigen Kunsträumen im In- uns Ausland. Der Ort selbst steht KünstlerInnen und KunstvermittlerInnen als Freiraum und Experimentierfeld zur Verfügung. Zugleich steht der Kaskadenkondensator auch für ein solides und nachhaltiges künstlerisches Programm.

Geschichte Bearbeiten

Der Kaskadenkondensator existiert seit 1994, ist als Verein organisiert und bildet, inhaltlich und finanziell unabhängig, einen eigenen Mikrokosmos innerhalb des Werkraum Warteck pp. Die Idee dazu entstand, als sich das Gebäude der ehemaligen Brauerei sich zum Werkraum Warteck PP wandelte.

Team Bearbeiten

Der Kunstraum wird jeweils von einem Team organisiert. Die jüngste Crew besteht seit 2008, das Programm wird von Chris Regn organisiert und koordiniert. Seit 2012 teilt der Kaskadenkondensator den Raum mit dem unabhängigen KünstlerInnenkuratorInnen Kollektiv Dr. Kuckucks Labrador, die ihre eigenen Projekte im Kasko und an anderen Orten in Basel realisieren.

Ausstellungen (Auswahl) Bearbeiten

  • 2013 Chris Regn: Die heilige Christine und andere Frauen die sich weggeworfen haben, Kaskadenkondensator, Basel (CH) - mit Sabian Baumann

Weblinks Bearbeiten

Literatur Bearbeiten

  • «Selbst ist die Kunst!» Kunstvermittlung in eigener Regie – Kaskadenkondensator Basel seit 1994, Hrsg. von Pascale Grau, Katrin Grögel, Andrea Saemann, Kaskadenkondensator, Basel, edition fink, Zürich 2004, ISBN 978-3-906086-68-2

Einzelnachweise Bearbeiten

Dieser Artikel basiert bzw. Teile davon basieren auf „Kaskadenkondensator Basel“ in der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 18:40, 5. Mär. 2016‎ (Permanentlink) und steht unter der Lizenz cc-by-sa 3.0 unportedW. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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