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Kambly SA Spécialités de biscuits suisses
Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 1910
Sitz Trubschachen, Schweiz
Leitung Hans-Martin Wahlen
(CEOW)
Oscar A. Kambly
(VR-Präsident)
Mitarbeiter 440 (2011)[1]
Umsatz 165 Mio. CHF (2011)
Branche Nahrungsmittel
Website www.kambly.ch

Die Kambly SA Spécialités de biscuits suisses mit Sitz in Trubschachen ist ein Schweizer GebäckWhersteller. Das Unternehmen stellt vor allem FeingebäckW im Premium-Segment her, sowie die Schweizer Militär-Biscuits. Angeboten werden rund 20 verschiedene Sorten, die in mehr als 50 Länder exportiert werden. Rund 50 Prozent des Umsatzes werden im Ausland erzielt[1].

Geschichte Bearbeiten

Militärbiscuits mit Verpackung

Schweizer Militärbiscuits mit Verpackung

Das heute in der dritten Generation geführte Familienunternehmen wurde 1910 von Oscar R. Kambly gegründet. Dieser begann bereits 1906 die ersten Bretzelibiskuits nach einem Rezept seiner Grossmutter herzustellen.[2] 1910 konnte Oscar R. Kambly schliesslich das Geschäft seines einstigen Bäcker-Lehrmeisters übernehmen und legte damit den Grundstein für die heutige Biskuitfabrik in Trubschachen. 1953 ging die Unternehmensleitung an Oscar J. Kambly über. Dieser vereinte seine Kenntnisse der industriellen Fertigung in England mit der artisanalen Schokolade- und Confiseriekunst in der Schweiz und führte moderne Technologien in der Biskuit-Herstellung ein. Seit 1983 steht das Traditionsunternehmen unter der Leitung von Oscar A. Kambly, der das Unternehmen international ausrichtete und den Export förderte. 1999 kam mit dem Kauf der ehemaligen Arni AG ein zusätzlicher Produktionsstandort in Lyss hinzu, der 2013 geschlossen wurde.[3][4]

Produkte Bearbeiten

Kambly

Kambly Biscuits

Das älteste Produkt der Firma ist das BretzeliW, das seit 1906 ununterbrochen hergestellt wird.[5] Weitere bekannte Produkte sind die Biscuits Butterfly, Caprice, Mignon und die Petit Beurre.

Kambly produziert auch Salzgebäck. Vertrieben werden in Kooperation zudem die Salzgebäcke der Firma Cornu SA (Recette De Champagne).

Weblinks Bearbeiten

Commons-logo.svg Commons: Kambly – Sammlung von Bildern, Videos und AudiodateienVorlage:Commonscat/Wartung/P 2 fehlt, P 1 ungleich Lemma

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 Medienmitteilung des Unternehmens vom 12. März 2012 (PDF; 37 kB)
  2. Bilanz 6/2010, p. 61.
  3. Zeitungsbericht vom 13. März 2012: Kambly zieht sich aus Lyss zurück
  4. Simone Lippuner: Kunstliebhaber kauft Kambly-Areal. Berner Zeitung (online) vom 26. Juli 2012.
  5. Ursula Kambly-Kallen: Das Kambly-Bretzeli, Stämpfli Verlag AG, Bern, 2007, ISBN 978-3-7272-1334-2
Dieser Artikel basiert bzw. Teile davon basieren auf „Kambly SA“ in der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 15:02, 3. Sep. 2016‎ (Permanentlink) und steht unter der Lizenz cc-by-sa 3.0 unportedW. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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