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Parmelin

Guy Parmelin (2011)

Bundesrat der Schweiz 2016

Guy Parmelin (zweite Position von rechts) auf dem offiziellen Bundesratsfoto 2016

Guy Parmelin (* 9. November 1959 in Bursins; heimatberechtigt ebenda) ist ein Schweizer PolitikerW (SVP). Er wurde erstmals 2003 in den Nationalrat gewählt. Anlässlich der Gesamterneuerungswahlen des Bundesrates 2015 wurde er als Nachfolger der zurückgetretenen Eveline Widmer-Schlumpf (BDP) in den Bundesrat gewählt.

Leben Bearbeiten

Parmelin wuchs als Bauernsohn in Bursins auf und durchlief das GymnasiumW in Lausanne mit Schwerpunkt Englisch und Latein. Später liess er sich zum LandwirtW und WinzerW ausbilden. Er führt zusammen mit seinem Bruder den väterlichen Hof in Bursins.[1] Im Militär hielt er den Grad des Korporals.

Parmelin ist verheiratet und lebt in Bursins.

Politik Bearbeiten

Seinen Einstand in der Politik absolvierte Parmelin im Gemeinderat von Bursins.[1] Er war von 1994 bis 2003 Mitglied des Waadtländer Kantonsparlamentes. Bei den Wahlen 2003 wurde er erstmals in den Nationalrat gewählt. Dort war er Mitglied der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit, der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie sowie der Kommission für die Festlegung der Beiträge des Ressourcen-, Lasten- und Härteausgleichs. Von 2000 bis 2004 war Parmelin Präsident der SVP des Kantons Waadt.

Im November 2015 nominierte ihn die SVP-Bundeshausfraktion als einen von drei offiziellen Kandidaten für die Bundesratswahlen.[2] Er wurde am 9. Dezember 2015 von der Vereinigten Bundesversammlung im dritten Wahlgang zum Bundesrat gewählt. Er hat dieses Amt per 1. Januar 2016 angetreten und die Leitung des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) übernommen.[3] Zudem ist er Stellvertreter von Doris Leuthard im UVEK.

Weblinks Bearbeiten

Commons-logo.svg Commons: Guy Parmelin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. 1,0 1,1 Andrea Kucera: Der Unterschätzte. Neue Zürcher Zeitung, 25. November 2015, abgerufen am 10. Dezember 2015.
  2. Iwan Städler: Aeschi hat beste Chancen – aber Bundesrat ist er noch nicht. Tages-Anzeiger, 21. November 2015, abgerufen am 23. November 2015.
  3. Bundesrat hat Departementsverteilung für 2016 vorgenommen. In: admin.ch. Bundesrat, 11. Dezember 2015, abgerufen am 12. Dezember 2015.
Dieser Artikel basiert bzw. Teile davon basieren auf „Guy Parmelin“ in der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 11:00, 22. Apr. 2016‎ (Permanentlink) und steht unter der Lizenz cc-by-sa 3.0 unportedW. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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