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Der FC Basel (Fussball Club Basel; liebevoll "Bebbi") ist ein 1893 gegründeter schweizerischer Fussballklub. Der FC Basel gehört zu den momentan erfolgreichsten Clubs der Swiss Football League und ist auch international erfolgreich. So kann er zwei Teilnahmen an der Champions League vorweisen, wovon er bei einer sogar die Zwischenrunde erreichte.

GründungBearbeiten

Inserat.png

Das Inserat, mit dem alles begann.

Der FC Basel wurde am 15. November 1893 gegründet. Damals wurde ein Inserat aufgegeben, bei dem nach Mitspielern für einen Fussballklub gesucht wurden. Elf Leute meldeten sich auf das Inserat und trafen sich an jenem 15. November im Saale der Schuhmacher-Zunft zum ersten Treffen. Später kamen noch drei weitere Leute hinzu. Einige der Initianten entstammten dem Rudersport und waren auf der Suche nach einer Ergänzung, andere machten dies aus purer Rebellion gegen die Gesellschaft, bei welcher der Fussballsport anfänglich verpönt war. Der erste Vereinspräsident hiess Roland Geldner, einer der drei Nachzügler, der die "ersten beiden Bälle sowie den Spielplatz zur Verfügung stellte".

Das erste Spiel trug der FC Basel am 26. November des Gründungsjahres aus. Es war gewissermassen ein Spiel gegen sich selbst, da zwei zufällig gebildete Mannschaften aus den Reihen des FC Basels gegeneinander antraten. Das Spiel dauerte zwei Stunden. Am 10. Dezember 1893 trat der FCB erneut an, diesmal gegen die Turner vom Realschülerturnverein Basel. Das Spiel wurde mit 2:0 gewonnen. Ein halbes Jahr später bestritt der FC Basel sein nächstes Spiel - gegen die Auswahl von Strassbourg. Das Spiel endete mit einer 8:0 Schlappe aus Sicht der Basler.

Die AnfängeBearbeiten

1895 wurde die Schweizer Football Association gegründet, bei deren Gründung der FCB nicht anwesend war, sondern sich durch den Grasshopper-Club vertreten liess. Zwei Jahre später knackte man beim FCB die Mitgliedermarke von 100 Mitgliedern, von denen jedoch weniger als die Hälfte aktiv waren. 1987 startete die erste Fussball-Saison in der Schweiz, an welcher der FC Basel jedoch noch nicht teilnahm. Die Saison wurde vom Grasshopper-Club gewonnen. In den Folgejahren nahm der FCB mit Ausnahme einer Saison an der Meisterschaft teil, erreichte jedoch nie den ersten Rang. In der Saison 1907 gewinnt der FC Basel die Zentralschweizer-Liga, muss den Vorrang im gesamtschweizerischen Wettbewerb jedoch Servette lassen.

Der Ausbruch des ersten Weltkriegs stoppt den Fussballbetrieb in der Schweiz nicht, doch für den FC Basel läuft momentan sportlich nichts, es sollte ihm erst 1929 erneut gelingen, die Zentralschweizer-Liga zu gewinnen. 1925 wird der Schweizer Cup gestartet, bei welchem der FCB im Sechzehntelfinal am FC Aarau scheitert. 1931 erreicht Basel den Halbfinal des Schweizer Cups, ein Jahr zuvor wird der Berufsfussball eingeführt. Ein Jahr später gewinnt der FC Basel den Cupsieg gegen die Grasshoppers im Hardturmstadion vor 15000 Zuschauern. Mit dem Erreichen des 12. Rangs in der Nationalliga 1939 steigt der FCB in die zweithöchste Spielklasse ab, 1941 steigt Basel bereits wieder auf, um 1944 zum zweiten Male den Abstieg anzutreten. Im Folgejahr steigt der FCB wieder auf, holt 1946 den Cupsieg gegen Lausanne und 1952 gelingt dem FC Basel der erste Meistertitel.

Die Ära BenthausBearbeiten

1963 sollte der FCB erstmals nach der langen Durststrecke einen Titel holen, den Cupsieg gegen GC. Drei Jahre später gelingt dem FCB unter Trainer Benthaus das Double, sprich Cupsieg und Meisterschaft. 1969, 1970, 1972 und 1973 gewinnt Basel jeweils die Meisterschaft, 1973 reicht es sogar zum Ligacupsieg. Weitere Titel sind: 1974 der Cupsieg, 1976 und 1979 die Meisterschaft. 1988 muss der FCB zum bislang letzten Mal absteigen, erst fünf Jahre später steigt Basel wieder auf.

Der Aufstieg an die SpitzeBearbeiten

2001 erhält der FC Basel sein neues Stadion, den St. Jakob Park. Im Jahr darauf gelingt Basel erneut das Double, der Meistertitel ist der erste seit 22 Jahren. Im selben Jahr qualifiziert sich der FCB für die Champions League, nachdem er in der dritten Runde Celtic Glasgow ausschaltet. In der Gruppe mit Valencia, Liverpool und Spartak Moskau wird der FC Basel überraschender Zweiter hinter Valencia. In der Zwischenrunde trifft Basel auf Manchester United, Deportivo La Coruña und Juventus Turin. Obwohl der FCB gegen Juventus einen Sieg ergattern kann, scheidet er aus dem Wettbewerb aus, nichtsdestotrotz ist dieser Erfolg der Wichtigste für den Schweizer Fussball im internationalen Wettbewerb.

2006 verliert der FCB den Meistertitel sprichwörtlich in letzter Minute an den FC Zürich, als dieser in der Nachspielzeit das Siegtor erzielt. Die darauffolgenden Ausschreitungen von Basler Fans haben weitreichende Konsequenzen für beide Teams, die daher Geisterspiele austragen und Bussen zahlen müssen. 2008 erreicht Basel erneut die Champions League scheidet jedoch mit einem Punkt aus der Gruppenphase aus.

QuellenBearbeiten



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