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Einfrankenstück
Einfrankenstück
Daten
Legierung: 75 % KupferW
25 % NickelW
Gewicht: 4,40 g
Durchmesser: 23,20 mm
Dicke: 1,55 mm
Randprägung: gerippt
Künstler: Antoine Bovy

Das Einfrankenstück, auch Einfränkler oder Fränkler genannt, ist eine Umlaufmünze der Schweiz im Wert von einem Schweizer Franken.

Münzbild Bearbeiten

Der Einfränkler zeigt als Motiv auf der Vorderseite den Münzwert und die Jahreszahl in einem Kranz (linker Kranzteil: Eichenlaub, rechter Kranzteil: Rostblättrige Alpenrose). Auf der Rückseite befindet sich eine stehende Helvetia sowie 23 fünfzackige Sterne, gleich wie beim Zweifränkler und beim Fünfzigräppler. Mehr dazu siehe Zweifrankenstück.

Das MünzzeichenW «B» unterhalb des Kranzes auf der Wertseite steht für die Eidgenössische Münzstätte in Bern. Ein Teil der Ausgaben von 1968 und 1969 wurde in London geprägt, wobei diejenigen von 1968 kein Münzzeichen tragen, diejenigen von 1969 jedoch ebenfalls ein «B», was heisst, dass sie nicht von den Berner Prägungen unterscheidbar sind. Von 1970 bis 1985 wurde auf allen Prägungen das Münzzeichen weggelassen; diese stammen alle aus Bern. [1]

Zusammensetzung Bearbeiten

Wie das Fünfzigrappenstück, der Zweifränkler sowie der Fünfliber bestand auch der Einfränkler ursprünglich (bis 1967) aus einer SilberWlegierung. Die Legierung wurde getauscht, nachdem der Edelmetallwert jenen des Nominalwertes überstiegen hatte. Aufgrund der ehemaligen Silberlegierung ist der Einfränkler trotz des fünffach höheren Nominalwerts nur unwesentlich grösser und schwerer und sogar dünner als das Zwanzigrappenstück.

Auf die ursprüngliche Silberlegierung ist zurückzuführen, dass der Einfränkler entsprechend den Nominalwerten genau halb so schwer wie der Zweifränkler, aber doppelt so schwer wie das Fünfzigrappenstück ist.

Silberne Einfränkler sind zwar ausser Kurs gesetzt, aber noch immer gelegentlich im Umlauf. Da der Legierungsunterschied nur dem geübten Betrachter und bei Beachtung des Prägejahrs auffällt, werden diese anstandslos zur Zahlung angenommen. Lukrativer ist jedoch der Verkauf solcher Münzen an Sammler.

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Ruedi Kunzmann: Die Silbermünzenkrise der Schweiz von 1968 und die Tätigkeit der Royal MintW, London In: Schweizer Münzblätter Vol. 50, Nº 200, 2000, ISSN 0016-5565, S. 68-72.
Dieser Artikel basiert bzw. Teile davon basieren auf „Einfrankenstück“ in der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 15:59, 23. Jan. 2016‎ (Permanentlink) und steht unter der Lizenz cc-by-sa 3.0 unportedW. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


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