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Col du Mollendruz
Col du Mollendruz

Col du Mollendruz

Himmelsrichtung Ost West
PasshöheW 1'180 m ü. M.
Kanton Waadt
Talorte Cossonay Le Pont
Ausbau Passstrasse
GebirgeW Jura
Profil
Ø-Steigung 3,2 % (618 m / 19,1 km) 3,6 % (166 m / 4,65 km)
Max. Steigung 7,1 % 6,8 %
Karte (Waadt)
Reliefkarte Waadt blank
Red pog
KoordinatenW 517780 / 167150Earth46.6505136.3645641180Koordinaten: 46° 39′ 2″ N, 6° 21′ 52″ O; CH1903: 517780 / 167150

Der Col du Mollendruz ist ein Pass im Schweizer Kanton Waadt. Er verbindet die Orte l’Isle und Le Pont, die Passhöhe liegt auf 1180 m.

Geschichte Bearbeiten

Beim Abri Freymond, einem Felsüberhang in Mont-la-Ville fanden sich Artefakte von der späten AltsteinzeitW bis zur mittleren JungsteinzeitW. Mit der Gründung der Abtei Lac de Joux Anfang des 12. Jahrhunderts wurde der Pass verstärkt genutzt, wenn auch Spuren von Ausbau- und Erhaltungsarbeiten erst für das Jahr 1432 erstmals belegt sind. Der Pass verband die Prämonstratenserabtei Lac de Joux (bis 1537) und das bereits um 450 entstandene Kloster Romainmôtier und ermöglichte beiden den Weinbau von La Côte. Romainmôtier blieb bis Ende des 10. Jahrhunderts im Besitz der burgundischen Königsfamilie, wechselte dann zu Cluny. Die Güter des Priorats bildeten spätestens ab 1050 ein geschlossenes Territorium rund um das Kloster. Mitte des 15. Jahrhunderts gelangte es an Angehörige der Dynastie Savoyen oder aus deren Umfeld, die Zahl der Mönche halbierte sich bis zum 16. Jahrhundert auf zehn. Sommerliche Holz- und Viehwirtschaft betrieb ab dem 16. Jahrhundert Morges auf eigenen Gütern im Vallée de Joux.[1]

1849 bis 1868 ersetzte eine befahrbare Straße den Pfad zum Pass, der 1871 bis 1877 um die Strecke vom Pass nach Mont-la-Ville verlängert wurde.

Weblinks Bearbeiten

Anmerkungen Bearbeiten

  1. Art. Romainmôtier (Kloster) im Historischen Lexikon der Schweiz.
Dieser Artikel basiert bzw. Teile davon basieren auf „Col_du_Mollendruz“ in der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 07:32, 11. Nov. 2014‎ (Permanentlink) und steht unter der Lizenz cc-by-sa 3.0 unportedW. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


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