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Brutus Luginbühl (* 18. September 1958 in Bern), heimatberechtigt in Oberthal, ist ein Schweizer BildhauerW, PlastikerW und GrafikerW.

Leben Bearbeiten

Brutus Luginbühl entstammt der Künstlerfamilie Luginbühl um den verstorbenen Vater Bernhard Luginbühl.[1] Er machte von 1975 bis 1980 eine Lehre zum Filmlaboranten und danach bis 1985 als Taxichauffeur, war zwei Sommer auf der Alp und als Landvermesser tätig. Danach machte er bis 1988 eine Zimmermannslehre.[2]

Stil Bearbeiten

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Wie jeder der Söhne hat auch der älteste Sohn Brutus Luginbühl seinen eigenen Stil entwickelt. Beeinflusst durch die Mutter Ursi Luginbühl verwendete er anfangs vorwiegend Keramik für seine Plastiken und Skulpturen, später dann auch Holz, Aluminium und Bronze. Motiv seiner Skulpturen, Plastiken, Gemälde, Lithographien und Zeichnungen sind Kühe und Stiere. Damit, wie auch bei der Benennung seiner Werke, folgt er seinem Vater, der sich von Tieren im Schlachthof inspirieren ließ. Brutus Luginbühls Werke wirken hingegen weniger abstrahiert und orientieren sich an den Tieren auf den Wiesen des Emmentals.[3][4]

Ausstellungen Bearbeiten

Seit 1994 zeigte er seine Werke in Einzel- und Gruppenausstellungen in der Schweiz und Frankreich. Einige seiner Werke sind in einer permanenten Ausstellung im Hotel de la Gare in Sugiez[5] zu sehen. Weitere Ausstellungen finden sich im Museum in Mötschwil und im Skulpturenpark der Luginbühlstiftung. Anlässlich der Expo.02, wo sein Vater die bekannte Holzskulptur „Signal“ verbrannte und damit seinen Unmut gegenüber der Landesaustellung bekundete, hat Brutus dem Betreiber des Restaurants de la Gare zur Bar, welche auch aus der Familie entstammt, eine Skulptur entwickelt.

2005 veröffentlichte er die zweiteilige Videodokumentation auf DVD Bernhard Luginbühl – Brandfiguren.

Weblinks Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Bernhard Luginbühl offizielle Webseite. In: www.luginbuehlbernhard.ch. Abgerufen am 16. Juli 2016.
  2. Brutus Luginbühl; Künstler. Kunst-Hof Kultur & Kommunikation, Wangenried.
  3. Die Luginbühl-Werkstatt. In: Jochen Hesse: Der populäre Künstler. Das Beispiel Bernhard Luginbühl. Peter Lang Verlag, 2008, S. 150.
  4. Bruno Zürcher: Viele Kühe, ­ein Vater. Wochen-Zeitung für das Emmental und Entlebuch, 25. August 2011.
  5. Hôtel de la Gare, 1786 Sugiez | Hotel, Restaurant, Pizzeria. In: www.hotel-sugiez.ch. Abgerufen am 16. Juli 2016.
Dieser Artikel basiert bzw. Teile davon basieren auf „Brutus Luginbühl“ in der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 12:47, 16. Jul. 2016‎ (Permanentlink) und steht unter der Lizenz cc-by-sa 3.0 unportedW. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.



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